Lyrik

Die Briefmarke

 

Die Briefmarke schämte sich ihrer Zähne

sie hätte lieber eine Mähne

diese würde wehen im Wind

 

mit wehender Mähne entschwindet man

dem Schatten der Gleichförmigkeit

eintöniges immer gleiches Schattenmuster

 

die Briefmarke denkt

stets endet mein Leben abgestempelt

auf der Fassade eines Schriftstücks

ich habe es satt - immer transportiert zu werden

 

dieses Jahr

wünsche ich mir Adlerflügel zu Weihnachten

 

ein unbändiges Lachen erschüttert

die Portokasse

 

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Letzte Aktualisierung: 16.11.2017